Das Carré im Laufe der Zeit

Mitten im Herzen Berlins blickt das Humboldt Carré auf eine bewegte Geschichte zurück, geprägt von Wandel, Visionen und einer beeindruckenden architektonischen Metamorphose. Wo einst große Bankgeschäfte getätigt wurden, erstrahlt heute eine der elegantesten Eventlocations der Hauptstadt. Das Humboldt Carré verbindet historischen Glanz mit modernem Komfort und internationalem Flair, und wurde dafür mehrfach mit dem renommierten Location-Award ausgezeichnet.

Hinter der markanten, denkmalgeschützten Fassade steckt mehr als nur eine eindrucksvolle Architektur. Das Humboldt Carré erzählt die Geschichte eines Ortes, der sich immer wieder neu erfunden hat. Ob als Wirtschaftszentrum, Treffpunkt für Entscheider oder heute als exklusive Eventlocation: Das Gebäude war stets ein Spiegel seiner Zeit. Diese Entwicklung macht den besonderen Reiz des Carrés aus – eine Verbindung von Tradition, Wandel und stilvoller Zukunft.

 

1851

Gründung der genossenschaftlichen Kreditgesellschaft „Disconto-Gesellschaft" auf Initiative des Aachener Kaufmanns David Hansemann, des ehemaligen preußischen Finanzministers und Chef der Preußischen Staatsbank.

1858

Das alte Stammhaus wird abgerissen. Es entsteht ein fünfgeschossiger Bankneubau mit einer Fassade aus Alt-Warthauer-Sandstein. Mittelpunkt ist der zweigeschossige Kassenhof mit einem verschiebbaren Glasdach. Architekt: Königlicher Hofbaurat Ludwig Heim.

1901

Das alte Stammhaus wird abgerissen. Es entsteht ein fünfgeschossiger Bankneubau mit einer Fassade aus Alt-Warthauer-Sandstein. Mittelpunkt ist der zweigeschossige Kassenhof mit einem verschiebbaren Glasdach. Architekt: Königlicher Hofbaurat Ludwig Heim.

1910

Erwerb der Nachbargrundstücke Behrenstraße 42 und 45 sowie Charlottenstraße 35. Der im Stil an das Haupthaus angepasste Erweiterungsbau entsteht nach Plänen der Architekten Bielenberg und Moser.

1923

Aufstockung um zwei weitere Geschosse.

1929

Fusion der Disconto-Gesellschaft und der Deutschen Bank.

1933

Verkauf der in Folge der Fusion nicht mehr benötigten Gebäude an der Behrenstraße an das Deutsche Reich. Sitz des Wirtschaftsministeriums des Deutschen Reichs.

1950

Schrittweise Instandsetzung des im Krieg schwer beschädigten Gebäudes. Einzug der Bauabteilung des Magistrats von Ost-Berlin.

1978

Aufbau eines neuen Dachgeschosses.

1990

Übergang des Gebäudes in Bundesbesitz (Sondervermögen Immobilien des Landes Berlin-SILB). Sitz verschiedener Abteilungen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Unter anderem des Senatsbaudirektors von Berlin. Im überdachten Lichthof ist das Berlin-Modell ausgestellt.

2005

Verkauf des Gebäudes an den privaten Bestandshalter BonnVisio GmbH & Co. KG, Bonn.

2007

Beginn von Erneuerungsarbeiten, Wiederaufbau des Westflügels, Restaurierung des Gebäudekerns und Neuaufbau der Staffelgeschosse.

2008

Das Humboldt Carré wird seiner neuen Bestimmung zugeführt als exklusive Büroadresse mit einem 2200 m² großen Konferenzzentrum und hochwertiger Gastronomie im Erdgeschoss.

2011

Sieger beim Location Award 2011 in der Kategorie „Tagungslocations bis 500 Personen“.

2017

Sieger in der Kategorie „Beste Tagungslocation“ in der Kategorie Events.